Gerade in der sozialen Struktur eines Unternehmens stellen Veränderungen einen empfindlichen Eingriff in das für den Unternehmenserfolg bedeutsame Gleichgewicht dar. Dabei ist die Akzeptanz der Mitarbeiter von unterschiedlichen Faktoren abhängig, den sogenannten Akzeptanzfaktoren:
Die Veränderungsakzeptanz ist demnach davon abhängig, inwieweit die Mitarbeiter einerseits die Fähigkeit besitzen, der neuen Situation gewachsen zu sein und andererseits den Willen haben, die geplante Veränderung aktiv zu begleiten oder zumindest nicht zu blockieren. Dabei ist die Änderungsfähigkeit an die Kenntnis über das Veränderungsvorhaben (Kennen) und die fachliche Kompetenz (Können) gebunden. Die Kenntnis kann dabei über das Intranet, Mitarbeiterzeitschriften bis hin zu persönlichen Beratungen erworben werden. Das Können über die Schulung fachlicher, methodischer sowie sozialer Kompetenzen (bspw. durch Seminare, Onlineschulungen, etc.). Die Änderungsbereitschaft hängt davon ab, ob die Veränderung persönlich angestrebt (Wollen) oder „von oben“ angeordnet (Sollen) wird. Dabei spielen insbesondere sogennante intrinsische Anreize, das heisst positives Verhalten durch Genugtuung an der Handlung selbst, sowie extrinsische Anreize, z.B. Prämien, Gehaltserhöhung eine große Rolle. Das „Sollen“ muss durch das organisatorische Umfeld (Projektorganisation, Promotoren, partizipative Systementwicklung) sichergestellt werden.





